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„Was im Homeoffice möglich ist…“

In der Corona-Pandemie müssen viele Menschen im Homeoffice arbeiten. Auch im Lebenshilfewerk Pinneberg ist das so. Hier gibt es die „Werkstattfreie Zeit“. Nur die Hälfte der Beschäftigten können zurzeit dort tätig sein. Das bedeutet, dass im Wechsel immer 2 Wochen gearbeitet wird und die restlichen 2 Wochen im Monat müssen viele Beschäftigte zu Hause bleiben.

Aber was tun in dieser Zeit? Einfach nichts tun und warten dass die 2 Wochen vorbei sind? – Nein!

 

Jannis Witten zeigt eindrucksvoll was man so alles machen kann. In der werkstattfreien Zeit stellt das Lebenshilfewerk eine „Blaue Mappe“ zur Verfügung. Hier gibt es Aufgaben, die man lösen kann. Aber das reicht Jannis nicht. Er macht noch mehr. Auch in so einer Zeit liegt eine große Chance um sich weiter zu entwickeln. Hier können Schulungen durchgeführt werden, die es im Lebenshilfewerk so nicht gezielt gibt. Daher werden zusammen mit seinem rechtlichen Betreuer zusätzliche Fähigkeiten erlernt:

– Mathematik, Verbesserung der Motorik im handwerklichen Bereich und besonders wichtig – Medienkompetenz –

 

Im Bereich Mathematk werden viele Grundlagen aufgefrischt und auch neu vermittelt. Z.B Addition, Subtraktion, Multiplikation, Division, Textaufgaben… Für die Motorik wurde ein Lego-Technik-Bausatz verwendet. Ein richtig tolles Auto. Ein Dodge-Charger aus der „Fast & Furios-Filmreihe“. Im Bereich Medienkompetenz erstellt er Videofilme von seinen Tätigkeiten und hat auch gelernt Videokonferenzen mit „Microsoft-Teams“ einzurichten und durchzuführen. Wie der Dodge Charger gebaut wurde können alle in den anliegenden Videos, die Jannis gemacht hat, sehen. Anschauen lohnt sich…

 

Jannis hofft, dass auch viele andere Beschäftigte seinem Beispiel folgen. Sein Wahlspruch lautet:

„Man muss es nur versuchen!“